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Sonntag, 11. Juni 2023

Die letzte Woche

  

Die letzte Woche:
 Zusammenfassung

Tag fünfzehn bis zwanzig:
Diesen Sonntag fand beim Hotel und in der Umgebung ein Matsuri mit mehreren Gruppen statt. Dabei wurden Altare, unter Begleitung von Trommeln und Rufen, durch die Gegend getragen. Es ist jedes mal ein schöner Anblick, wenn Alt und Jung bei so einem Festival zusammenkommen und gemeinsam feiern. Ich habe die Vorbereitungen und später verschiedene Gruppen begleitet und dabei interessante Gespräche mit den Leuten geführt. Einer davon hat mir Bilder seiner vergangenen Umzüge gezeigt und war dafür bereits in ganz Japan unterwegs.

Vorbereitung für Matsuri

Am späten Nachmittag ging es in Richtung Nakano-broadway. Dort gibt es unzählige kleine Geschäfte, in welchen man von Anime, über Kosmetik und Uhren bis Zwiebeln, alles mögliche findet. Man sollte sich genug Zeit lassen, damit man die Geschäfte durchsehen und den Eindruck auf sich wirken lassen kann. Am Sonntag zu kommen war allerdings ein kleiner Fehler. Besser unter der Woche, wenn hauptsächlich Touristen dort sind, vorbei schauen. Zur Sicherheit vorher im Internet recherchieren, wann die Geschäfte offen haben. Die Zeiten und Ruhetage sind nicht einheitlich. Er ist auf jeden Fall einen Besuch Wert.

Da meine Beine von den längeren Ausflügen etwas schmerzten, blieb ich am Montag im Hotel. Bei der Gelegenheit habe ich meine Einkaufsrunden und Treffen für die letzten Tage geplant. Das Wetter hat mir einen Strich durch die Pläne gemacht, aber dazu etwas später mehr. Den Rest der Zeit habe ich mit alten Serien verbracht.

Dienstags habe ich dann meine erste Shopping Tour erledigt. Zuerst ging es in ein @home cafe zur Stärkung und danach weiter entlang der Straßen in Akihabara. Dort bin ich einige Geschäfte von oben bis unten komplett durchgegangen, um mir ein Bild von den aktuellen Angeboten zu machen. Als ich nach ein paar Stunden wieder im ersten Geschäft war, waren bereits viele Figuren, die ich kaufen wollte, bereits restlos verkauft. Es hätte manche in anderen Geschäften gegeben. Allerdings zum doppelten bis teilw. zehnfachen Preis. Deshalb unbedingt beachten: Immer Preise mit Geschäften in der Umgebung abgleichen. Sofern keine große Anzahl vorhanden ist, oft nur ein oder zwei Stück eines Produktes, möglichst am selben Tag kaufen bei Interesse. Vor allem bei seltenen oder älteren Produkten.

Der erste Weg am Mittwoch führte mich auf die Suche nach Tokyo Creative. An der Adresse angekommen gab es erst keinen Hinweis auf die Firma. Mit Hilfe von einigen Angestellten hat sich herausgestellt, dass sie mit einer anderen Firma zusammenarbeiten und diese dort angeschrieben ist. Dort angekommen habe ich meine Souvenirs für TokyoLens abgegeben. In seinem Kanal stellt er Orte und Geschäfte vor und gibt praktische Tipps.
Danach habe ich mich ein wenig im Ryōgoku Touristenzentrum umgesehen. Das Edo Tokyo Museum war leider geschlossen. Ich habe es vor einigen Jahren besucht und fand es praktisch, dass man manche Nachbauten mit eigenen Händen erleben konnte.
Am Nachmittag haben mich meine lokalen KollegInnen über eine Unwetterwarnung für Donnerstag und Freitag informiert. Da es sich noch knapp ausging, habe ich die aktuellen Pläne verworfen und mich umgehend auf den Weg zu ihnen gemacht. Ich habe ihnen ein paar Andenken und süßes aus Österreich mitgebracht und wir haben uns über die Arbeit und Japan ausgetauscht.
Durch die Unwetterinformation, habe ich alle anderen Pläne verworfen und neu geplant.

Donnerstag sollte es ab Mittag wieder zu starken Regenfällen kommen, welche bis Freitagabends anhalten. Deshalb war ich schon relativ früh unterwegs und habe eine größere Einkaufsrunde begonnen. Ich wollte möglichst alles besorgen, damit ich am Freitag im Hotel entspannen und die Koffer packen konnte.
Angefangen habe ich in einem Daiso für Kleinigkeiten. Danach ging es zum Donki - Don Quijote, wo ich mir die verschieden lokalen Süßigkeiten angesehen habe. Da es ziemlich heiß war, habe ich den Kauf aber nach Hinten verlegt. Als nächstes habe ich dann, ich glaube es waren 8 oder 10, Shops durchstöbert und einiges gekauft. Den Abschluss der ersten Runde bildete ein Dessert Menü im @home cafe.

Choppiri Bitter Kataomoi♥ Parfait
Erste Runde





















Nach einer kurzen Pause und grobem einräumen in die Koffer, habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht. Dieses Mal hauptsächlich kleine Andenken und Süßes um die Lücken zu füllen. Kurz bevor der Regen richtig angefangen hat bin ich zurück gekommen.
In der Nacht habe ich dann die Koffer etwas feiner gepackt. Dadurch ist wieder etwas Platz für Kleinigkeiten entstanden.

Leider hat es Freitagfrüh immer noch stärker geregnet. Laut Vorhersage sollte es allerdings ab Mittags aufhören. Deshalb habe ich mir am Vormittag überlegt, welche Kleinigkeiten ich noch besorgen könnte.
Als dann die Zimmerreinigung anstand, habe ich mich in der Gegend nach einem Cafe zum Frühstück umgesehen. Dabei habe ich wieder den Tempel in der Nähe besucht und bin beim Cafe Veloce eingekehrt. Dort habe ich mich für das Frühstücks-Set C und einen kleinen Schokokuchen entschieden. Der Preis war mit 670 Yen (~4,65 €). sehr günstig. 
Da es nicht mehr so stark regnete fuhr ich doch gleich zum Tokyo Skytree. Dort habe ich dann noch ein paar Kleinigkeiten im Daiso, Pokemon Center und dem Skytree Souvenirshop besorgt.
Nachdem diese ebenfalls eingepackt waren, gab es noch ein wenig Luft im Koffer. Deshalb erst einmal kurze Pause und dann am Abend noch eine aller letzte Runde nach Akihabara. Dieses Mal blieb ich allerdings gleich bei der Station und im Astop ein paar Figuren gekauft. Bei Astop mieten Personen Boxen / Schaufenster und verkaufen dort ihre second Hand Produkte und eigene Kreationen. In solchen Shops findet man öfter wahre Schnäppchen. Aber auch hier gilt, immer Preise vergleichen.

Frühstücks-Set C mit Schokokuchen / Cafe Veloce (Asakusabashi)
Tempel / Schrein im Wohngebiet
 




















Samstagfrüh geht es zeitig zum Flughafen. Der Bericht über die Rückreise kommt dann nächste Woche.

Webseiten:
Nakano-broadway - Zentrum in Nakano mit unzähligen kleinen Shops
@home cafe - MaidCafe Kette
TokyoLens - Youtuber mit Berichten über Japan und Tipps für Touristen
Ryōgoku Touristenzentrum - Informationszentrum zu Sumida und Tokyo
Edo Tokyo Museum - Museum mit Miniaturen, Nachbauten und Artefakten
Daiso - 100 Yen Shop
Donki - Don Quijote - Kaufhaus in Tokyo mit allerlei Produktbereichen
Cafe Veloce - Cafe Kette in Tokyo
Tokyo Skytree - Der größere Turm mit Aussichtsplattform in Tokyo
Pokemon Center - Lizenzierter Pokemon Shop
Astop - Schaukästen Shop


Rechtlicher Hinweis:
Alle von mir genannten Informationen und Empfehlungen sind persönliche Erfahrungen und recherchierte Informationen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Da sich verschiedene Themen immer wieder ändern, derzeit vor allem durch Corona, und ich kein Experte bin, kann ich keine Gewährleistung auf Aktualität und Vollständigkeit geben.
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Sollte ich jemals für einen Beitrag bezahlt werden, werde ich den Beitrag entsprechend markieren und darüber informieren.  


Montag, 5. Juni 2023

Die zweite Woche

 

Die zweite Woche:
 Zusammenfassung

Tag acht bis vierzehn:
Der Sonntag begann mit einen Livestream von Harblife, welcher mit Bekannten durch Yokohama und Kawasaki geschlendert ist. Danach wirkte das Wetter unbeständig, weshalb ich nur ein paar kurze Wege um das Hotel gegangen bin und die meiste Zeit im Zimmer war. Die Zeit habe ich genutzt um die ersten Beiträge vorzubereiten und online zu stellen.

Leider war der Montag vom Wetter her nicht viel besser. Es hat mit leichten Unterbrechungen geregnet und durch die Wärme der Vortage war es recht schwül. Dementsprechend wieder nur kurze Wege. Dabei einen neuen versteckten Schrein entdeckt. Beim Burger King die lokalen Besonderheiten angesehen und teilweise probiert. Vermutlich machen es nur wenige, aber ich schaue jedes Mal bei Burger King und Mc Donalds vorbei und schaue, welche lokalen Produkte es gerade gibt. Den Rest des Tages habe ich Anime schauen verbracht.

Am Dienstag war es in der Früh bewölkt, aber der Regen hatte bereits aufgehört. Da es laut Wetterbericht tagsüber nicht regnen soll, habe ich mich auf den Weg zum Ueno-Park gemacht und eine kleine Runde geplant. Daraus wurde allerdings wieder ein größerer Spaziergang durch den gesamten Park und durch Akihabara. Dort habe ich mir ein paar kleinere Geschäfte angesehen und im Donki - Don Quijote die Stockwerke nach interessanten Souvenirs durchsucht. Zum Abschluss dann einen Kaffee Latte im dortigen @home cafe genossen und auf den Weg zurück zum Hotel gemacht.

Mittwochs habe ich es dann wieder ruhiger angehen lassen und kleinere, dafür mehrere, Wege gemacht. Dabei den ersten Kebap in Tokyo probiert. Nachdem ich bereits ein paar Videos dazu gesehen habe, war ich gespannt, wie der Kebap von Saray sein wird. Die Bilder auf der Seite sahen gut aus.
In der Nähe gab es ein kleines Lokal der Kette. Als ich ankam, war es bereits nach der Mittagszeit und das Lokal leer. Ich habe am Tresen einen gemischten Kebap und Cola bestellt und mich an einen Tisch gesetzt. Nach kurzer Zeit wurde der Wrap gebracht. Wie in den Videos erwähnt wurde, gibt es leider nicht viel Gemüse darin. Er bestand aus Fleisch, Salat und Soße. Es hatte eine leicht säuerliche Note, was an der Soße oder dem Salat liegen könnte. Aber insgesamt war er sehr gut und harmonisch. Für mich war er in Ordnung. Im Vergleich zu den heimischen Kebap hat mir das Gemüse gefehlt. Der Grund für das fehlen ist, dass es hier recht teuer ist und deshalb meist die oben genannte Zusammenstellung gibt.

Saray Kebap
Saray Kebap




















Der Donnerstag begann sonnig und warm. Deshalb habe ich die Runden verlängert. Als es am frühen Nachmittag dann doch recht heiß wurde, habe ich mich in das Zimmer zurückgezogen und einige Sachen am Laptop erledigt. Unter anderem einige Fragen in diversen Discord Kanälen beantwortet, das Treffen am Wochenende besprochen und eine Souvenirliste erstellt. Bislang war ich mehr Schaufensterbummeln und habe die Einkaufstouren für die letzte Woche aufgehoben. Am Abend bin ich dann noch zu einem kleinen Supermarkt und habe mich mit Salaten, Kaffeepulver, Wasser und anderen Lebensmitteln eingedeckt.

Freitags kamen leider die Ausläufer des Taifuns "Mawar". Es hat in der Nacht angefangen und den ganzen Tag über geregnet mit teilweise heftigen Böen. Bis zum Abend habe ich mir die Zeit mit YouTube und Streaming Anbietern vertrieben. Dann wollte ich dann kurz etwas zum Abendessen besorgen. Bei kurzen Recherchen habe ich das Kaufhaus Life entdeckt und wollte dort das Sortiment ansehen. Es war sehr vielfältig, weshalb ich einmal mehr die nicht mehr vorhandene Küchenzeile im Hotel vermisst habe. Deshalb habe mich dann für Aufstriche, Wurst, Salat und Käse-Curry entschieden. Im Hotel zurück war ich bis auf den Kopf vom Regen durchnässt und habe erst einmal die Kleidung im Bad zum trocknen aufgehängt und zu Abend gegessen. 
Da am nächsten Tag ein Treffen anstand, habe ich mich noch etwas über den Taifun erkundigt und die Souvenirs aus Wien zusammengepackt.

Samstag in der Früh hat es immer noch geregnet, aber es sollte bis zum Treffen zu Mittag trocken werden. Harblife begann seinen Livestream auf den Weg nach Roppongi und ich machte mich etwas später auf den Weg ihn dort zu treffen. Vor Ort kamen noch andere Bekannte von ihm dazu und gemeinsam haben wir nach einem Lokal zum Mittagessen gesucht. Dabei sind wir auf ein interessantes, kleines Lokal gestoßen, welches Glutenfreie Mahlzeiten anbietet. So etwas ist in Tokyo eher selten. Es gab einige vegetarische Speisen. Es ist zwar etwas versteckt, aber einen Besuch wert. Es ist das Gluten Free T's Kitchen

Gluten Free T's Kitchen

Nach dem Mittagessen haben wir uns gemeinsam auf den Weg zum Harry Potter Shop in Akasaka gemacht. Ab dem Ausgang der Station war alles mit Harry Potter dekoriert und über den gesamten Platz konnte man die Musik hören. Nach dem Besuch des Shops waren die Kinder der Bekannten erschöpft und sind mit dem Vater zum Hotel zurück gefahren. Wir sind als nächstes zum Hie Schrein gegangen und haben den Aufgang mit den Tori genommen. Dieser ist auf der Rückseite vom Schrein. Es ist ein schöner Anblick. Allerdings sollte man nach Möglichkeit unter der Woche kommen. Wir mussten einige Zeit anstehen, bevor wir hinauf gehen konnten. Oben angekommen haben wir die Tempelanlage bewundert und mussten dann aber schon weiter zum nächsten Treffen. Ein weiterer Bekannter von Harblife ist zu uns gestoßen. Sie sind dann weitergezogen. Ich habe mich aber wieder auf den Weg zum Hotel gemacht. Beim losgehen zum Treffen habe ich gesehen, dass es Vorbereitungen auf ein Matsuri gab. Dieses wollte ich mir nicht entgehen lassen. Heute waren allerdings nur die Vorbereitungen und das Matsuri selbst dann am Sonntag.

Stationsausgang Akasaka

Tori Aufgang zum Hie Shrein


Hie Shrein



















Webseiten:
Harblife - Youtuber mit Berichten über Japan
Ueno-Park - Parkanlage in Tokyo
Donki - Don Quijote - Kaufhaus in Tokyo mit allerlei Produktbereichen
Saray - Der größere Turm mit Aussichtsplattform in Tokyo
Life - größere Kaufhauskette
Gluten Free T's Kitchen - Glutenfreies Restaurant mit vielen vegetarischen Gerichten
Harry Potter Shop - Harry Potter Shop (Harry Potter Cafe ist um die Ecke)
Hie Shrein - Schrein in Akasaka


Rechtlicher Hinweis:
Alle von mir genannten Informationen und Empfehlungen sind persönliche Erfahrungen und recherchierte Informationen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Da sich verschiedene Themen immer wieder ändern, derzeit vor allem durch Corona, und ich kein Experte bin, kann ich keine Gewährleistung auf Aktualität und Vollständigkeit geben.
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Montag, 29. Mai 2023

Die erste Woche - Die ersten Tage

 

Die erste Woche:
 Die ersten Tage

Tag zwei bis sieben:
Am zweiten Tag meiner Reise habe ich die Koffer komplett ausgeräumt und die Sachen etwas aufgeteilt. Leider gab es die Unterbettladen nicht mehr, aber als Ersatz haben sich die günstigen Packing Cubes von Daiso als praktisch erwiesen. So sind Wäsche und andere Sachen sortiert und leicht erreichbar unter dem Bett verstaut. Diese habe ich bei meiner letzten Reise für 100 Yen, bzw. 150 Yen (exkl. Steuer), zum testen besorgt. Die komprimierbaren Modelle werde ich dieses Mal besorgen und testen.
Nachdem alles verstaut war, habe ich die Docking Station aufgebaut. Kurz nach dem Hochfahren kamen einige Nachrichten und Fragen, welche ich gleich beantwortet habe.
Danach habe ich die ersten Wege erledigt. In einem kleinen Laden ein paar Lebensmittel besorgt und nach der Mittagshitze eine Runde über die Nebengassen nach Akihabara. Unter anderem habe ich HardOff, BookOff und den Shosen Book Tower besucht. Leider konnte ich das 500-Yen Sammelbuch in keinem der Läden finden. Es ist eine Art Sparbuch, in das man 500 Yen Münzen stecken und so 100.000 Yen sammeln kann. Vielleicht finde ich es in den nächsten Tagen.

Der dritte Tag war leider etwas verregnet, weshalb ich nur eine kleine Runde zur Post für Briefmarken und einem FamilyMart für einen heißen Kaffee gegangen bin. Den Rest des Tages habe ich etwas recherchiert, mit Bekannten vor Ort geschrieben und entspannt.

Im Gegensatz zum Vortag waren die Wege am vierten Tag lang, aber angenehm. Als Information: Ich versuche möglichst alles zu Fuß zu gehen und nutze den Zug nur für längere Strecken, bzw. wenn ich viel transportiere oder bei schlechtem Wetter. Mit 11.318 Schritten und 8,44 km war es im oberen Bereich, aber noch entfernt vom Top-Wert für Tokyo.
Bei der Reise bin ich über Nebengassen zum Ueno-Park gegangen und habe in einem kleinen Lokal ein traditionelles (zumindest was wir dafür halten) Frühstück gehabt. Im Park dann den Ausblick auf den See mit einem kalten Kaffee genossen, die ersten Bootsfahrer und Natur beobachtet.
Danach ging es zu einem Daiso, um das aktuelle Sortiment anzusehen. Am Rückweg dann ein Auslagenbummel bei den Geschäften in Akihabara. 

Ueno-Park

Für den fünften Tag hatte ich eigentlich eine längere Reise geplant, damit ich bei den Conan cafe Standorten mein Glück mit einer Reservierung und Einkäufen versuchen konnte. Allerdings hat mir bereits beim ersten Cafe, beim Tokyo Skytree, eine Mitarbeiterin geholfen, mich bei der Reservierungsseite zu registrieren. Bei der Anmeldung wird der Name in Furigana abgefragt. Dort habe ich immer eine Fehlermeldung bekommen. Mit ihrer Hilfe und einigen Umstellungen am Handy hat es dann funktioniert und ich wollte einen Tisch reservieren. Da ich aber schon einmal da war und sie am Nachmittag einen freien Platz hatten, hat sie mich für diesen eingetragen. Danach bin ich noch etwas in den Länden herum gegangen und habe die ersten Postkarten besorgt.
Am späteren Nachmittag bin ich wieder zum Cafe und habe das Menü genossen. Auf der Unterlage gab es mehrere Rätsel, welche ein Lösungswort ergeben. Mit etwas Hilfe konnte ich es lösen. Nach dem Menü habe ich noch ein Paar Sachen vom Shop als Souvenirs gekauft. 

Menü Conan Cafe

Den sechsten Tag habe ich wieder etwas ruhiger verbracht. In einem anderen Daiso habe ich ein paar Kleinigkeiten für den Alltag besorgt und bin etwas später alle Stockwerke von Akiba Cultures Zone abgegangen. Zum Abschluss  habe ich das @home cafe dort besucht.
Am späten Abend gab es in der Nähe von Tokyo ein Erdbeben der Stärke 6,2. Zu dem Zeitpunkt war ich im Zimmer, welches sich im 11. Stock befindet. Man hat die Schwankungen, gefühlt einige Meter, für einige Sekunden mitbekommen. Da ich bereits ein paar Erdbeben miterlebt habe, war ich zu dem Zeitpunkt gelassen und vorbereitet. Für diesen Fall empfiehlt es sich, sich ein wenig mit den Sicherheitseinrichtungen vertraut zu machen. Es reicht schon zu sehen, wo ist die Feuertreppe / Fluchtweg, der Feuerlöscher und die obligatorische Taschenlampe im Zimmer. Zumindest in den Hotels, in denen ich bislang war, gab es diese entweder beim Bett oder Schreibtisch.

Choppiri Bitter Kataomoi♥ Parfait

Am siebten Tag habe ich die meiste Zeit im Hotel verbracht, Wäsche gewaschen, die nächste Woche geplant und bei Filmen entspannt.

Webseiten:
Daiso - 100 Yen Shop
Ueno-Park - Parkanlage in Tokyo
Conan cafe - Pop up Cafe mit Thema Detektiv Conan
Tokyo Skytree - Der größere Turm mit Aussichtsplattform in Tokyo
Akiba Cultures Zone - Shopping Center für Anime, Manga, Merchandise und Eventzone
@home cafe - MaidCafe Kette


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Sonntag, 28. Mai 2023

Die erste Woche - Ankunft

 

Die erste Woche:
 Ankunft


In Kürze ist die erste Woche in Tokyo vorbei. Hier eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Woche mit ein paar kleinen Tipps.

Ankunft und erste Besorgungen:
Am 21.05. kam ich Abends in Narita an und war relativ schnell mit dem Ankunftsprozedere fertig. Nach dem Aussteigen geht man eine längeren Gang entlang. Dabei passiert  man einen Bereich, in dem beim vorbei gehen die Temperatur gemessen wird und man sich bei Symptomen melden soll. Besondere Bestimmungen bezüglich Covid gibt es seit kurzem keine mehr.
Danach kommt man zur "Immigration". Zwar werden während der Warteschlange bereits der Pass kontrolliert, Fingerabdrücke (Zeigefinger) genommen und ein Foto gemacht, allerdings wurde dort bei mir nur der Pass kontrolliert. Zuerst dachte ich, da ich bereits öfter dort war und dadurch meine Daten gespeichert sind, wäre es nicht mehr nötig. Beim Schalter allerdings wurde dann das Prozedere bei mir gemacht. Nachdem alles erledigt ist bekommt man einen Aufkleber mit den Visadaten in den Reisepass geklebt. Dieser Teil ist der längste während der Ankunft und hat inklusive Wegzeit vom Aussteigen bis zum Verlassen ca. 30 Minuten gedauert.
Zwar ist es etwas nervend, dass man so lange ansteht, dafür ist aber danach in der Regel der Koffer schon am Band. Das ist die nächste Station. Nach der "Immigration" geht man ein Stockwerk nach unten zu den Gepäckbändern. Es kann sein, dass die ersten Koffer bereits vom Band genommen und daneben aufgestellt sind. Bei der letzten Reise, kann aber Zufall gewesen sein, waren meine Koffer vom Band genommen und nebeneinander gestellt worden. Auf Grund der Vielzahl an Koffern empfehle ich eine Markierung zu verwenden, damit man sie schnell findet. Letztes Mal war es die Folierung und dieses Mal habe ich selbst designte Kofferüberzieher verwendet. Einen Bericht dazu werde ich nach dem Rückflug schreiben. Test unter Realbedingungen auf Langstrecke mit Flugzeugwechsel.
Als nächstes geht es zum Zoll. Hier gibt es noch einen Vorteil der VisitJapanWeb Applikation. Aktuell kann man mit dem Papierformular und dem QR-Code die bemannten Schalter nutzen. Der automatische Zollschranken / -durchgang ist etwas durch die Treppe verdeckt. Dadurch waren bei den Schaltern jeweils geschätzt 5 bis 10 Personen angestellt und der automatische Bereich leer. Deshalb habe ich diesen verwendet und war nach gefühlt zwei Minuten durch und habe somit alle Einreiseformalitäten abgeschlossen.

In der Empfangshalle habe ich dann ein paar 72-Stunden-Tickets, die Welcome-Suica und mein Ticket für den Keisei Express Zug zum Hotel besorgt. Da es die Endstation und der Zug eher wenig bekannt ist, findet man eigentlich immer einen Sitzplatz und dieses Mal gab es einen für Gepäck reservierten Platz. Bis auf das eine Mal, als ich den Bus getestet habe, nutze ich diesen Zug jedes Mal. Der Preis ist mit ~1.400 Yen günstig. Nähere Details zu den Verbindungen findet ihr in diesem Artikel: Nach der Ankunft in Narita - Teil 2

Im Hotel angekommen war der Check-In schnell erledigt und ich konnte meine Koffer grob im Zimmer ausräumen. Danach noch schnell etwas im Convinience Store für das Abendessen besorgt und die folgenden Tage geplant.

Zimmeraussicht

Tipp:
Convenience Stores sind praktisch. Ich versuche allerdings immer die kleinen Geschäfte zu nutzen. Als Beispiel 肉のハナマサ (Nikunohanamasa). Dort gibt es viel frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Gewürze, Snacks, Getränke und vieles mehr. Preislich etwas günstiger als Convenience Stores und haben einen familiären Flair. Dort gehe ich gerne einkaufen. Allerdings ist man dort weniger auf Touristen eingestellt, was die Verständigung etwas erschwert. Mit einer Übersetzungsapp ist das aber kein Problem und selbst ohne konnte man sich mit etwas Mühe verständigen.
Vor allem für Leute, welche sich gerne selbst versorgen, kann ich diesen und ähnliche Geschäfte empfehlen. Leider habe ich dieses Mal keine Kochnische im Hotel. Deshalb mache ich dieses Mal nur belegte Brote, Salate und kleine Snacks selbst. 

Quelle: Google Streetview
Quelle: Google Streetview

Webseiten:
Hanamasa - Geschäft für Lebensmittel
Nach der Ankunft in Narita-Teil 2 - Für Informationen zu den Verbindungen Narita - Tokyo



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Sonntag, 25. Dezember 2022

Serie Japan Reise - Wo übernachten?

     

Serie Japan Reise
Teil 1 - Planung 

Kapitel 5: Wo übernachten?
In diesem Teil möchte ich kurz darauf eingehen, worauf ich bei der Hotelbuchung achte und meine bislang genutzten Hotels kurz vorstellen.

Hier gibt es ein paar Faktoren, welche man bei der Auswahl beachten sollte.

  • In welcher Gegend werde ich häufig unterwegs sein?
  • Wie ist die öffentliche Anbindung?
  • Welche Besonderheiten bietet das Hotel?
  • Was sagen BesucherInnen über das Hotel?

Wenn es einen Bereich gibt, welchen man häufig aufsucht, ist es gut ein Hotel in der Nähe zu wählen. Als Beispiel Akihabara. Um Akihabara wirklich genau durchzugehen, sollte man mindestens zwei, wenn nicht besser vier Tage einplanen. Da lohnt es sich, ein Hotel in Akihabara, Ueno oder Kanda zu wählen.
Je nachdem, welche Zuglinien man nutzen möchte, sollte man die Stationen in der Nähe bei der Auswahl beachten. In Tokyo gibt es 3 Hauptlinien. Die JR Linie, sowie die ToeiSubway und Tokyo Metro. Bei den letzten beiden gibt es günstige Kombinationstickets, welche ich im Beitrag "Nach der Ankunft in Narita - Teil 2" kurz vorgestellt habe.
Zwar gibt es sehr viele Stationen und ein gutes öffentliches Verkehrsnetz, aber manchmal geht man ein paar Minuten bis zur nächsten Haltestelle.

Manche Hotels bieten Extras wie Kitchenette, Pools, Spa-Bereiche oder einen Conbini an. Für mich waren vor allem Hotels mit Kitchenette interessant, da ich eher der Typ Selbstversorger bin. Bei einem der ersten Wege kaufe ich div. Lebensmittel. Dann mache ich Frühstück und kann jederzeit kochen und bin nicht auf den Wärmeservice des Conbini angewiesen.

Bezüglich der Berichte über Hotels empfehle ich die Seite Tripadvisor, da hier viele UserInnen Bilder posten und man sich so ebenfalls optisch einen guten Eindruck des Hotels machen kann. Allerdings sollte man dabei den Zeitpunkt der Fotos beachten, da manche bereits viele Jahre alt sein können und nicht mehr der Realität entsprechen.

Quelle: Tripadvisor

Als Vorinformation ein paar Hinweise zu Hotels:
  • Die Zimmer sind relativ kleiner als im Durchschnitt. Viele Hotels nennen die m² bei der Beschreibung.
  • Bei Zimmern mit Badewanne: Es ist im Normalfall eine kleine Badewanne. Geschätzt halb so lang wie bei uns.
  • In fast jedem Hotel gibt es ein Dusch-WC.
  • Bezüglich Klopapier ist zu beachten, dass das amerikanische Knüllsystem vorrangig ist und es somit meist zwei, wenn nicht sogar einlagig ist.
  • Mein Tipp: Ein bis drei Rollen von zu Hause mitnehmen. Beim Hinflug ist meist noch Platz dafür.
  • Ziemlich jedes Hotel hat Münz- Waschmaschinen (300 Yen/WG*) und -Trockner (100 Yen/15 Min.*).
    Waschmittel war bei meinen Hotels inklusive.
  • Entweder im gleichen Bereich oder separat gibt es meist eine Vending Machine, Eiswürfelspender und Mikrowelle.
  • Beim Fernsehprogramm müsste man sich informieren. Bislang hatte ich nur Lokal TV und CNN.
    Es gibt VOD (Video on Demand), welches ich aber noch nicht genutzt habe. Wertkarten gibt es bei der Rezeption oder an Automaten.
    Wenn man darauf Wert legt, dass man Internationale Sender oder Streaming hat, sollte man bei der Buchung nachsehen oder nachfragen.
  • MYSTAYS hatte im Zimmer Lieferdienst Flyer. Wenn man sich von woanders etwas liefern lassen möchte, sollte vorab nachfragen, ob das OK ist und bei der Gelegenheit nach Empfehlungen fragen.
  • Wenn man in einer Gruppe reist und sich im Zimmer die nächsten Tage planen will. Am besten in einem Hotel buchen.
    In manchen Hotels ist es untersagt, dass man mit nicht Gästen den Zimmerbereich betritt. Dort kann man sich nur in der Lobby treffen. 
* = Preise in Hotels, welche ich bislang besucht habe.

Persönlich habe ich bislang in den Hotels MYSTAYS Asakusabashi und MYSTAYS Kanda übernachtet.

Das Zimmer war angenehm und für eine Person ausreichend groß. Für zwei Personen sollte es passen, allerdings sind die Betten oft so gestellt, dass die Person bei der Wand beim aufstehen über die andere steigen muss.
Was mir besonders gefallen hat, war die Kitchenette mit Kochmöglichkeit und Mikrowelle. Leider sind davon nicht viele verfügbar. Wenn man diese unbedingt haben möchte, sollte man es bereits vor der Buchung abklären.
Ein wenig negativ ist allerdings, dass das Hotel bereits etwas in die Jahre gekommen ist und trotz Renovierung oft Kleinigkeiten zu beanstanden, bzw. abgenutzt sind. Die MitarbeiterInnen sind aber bemüht, alles Mögliche zu tun, um den Missstand zu beseitigen oder anderweitig zu helfen. Falls man bei einer Reservierung, Taxibestellung oder anderen Planungen Hilfe benötigt, helfen sie gerne mit Informationen oder Telefonaten.
Was bei dem Hotel weiters zu erwähnen ist, dass sie günstigere Tarife anbieten, wenn man das Zimmer nicht täglich reinigen lässt. Es gibt einen vier- und sieben-Tage Intervall. Dies hilft der Umwelt und man spart dabei.
Bei Buchung über den Chat auf der Webseite bekommt man manchmal ein günstigeres Angebot. Dort sollt man sich aber genaue Informationen geben lassen, wie es beispielsweise mit dem Reinigungsintervall ist.  

Zusammenfassung:
  • Wo werde ich mich meistens aufhalten?
  • Wie weit sind die Stationen entfernt?
  • Reise ich öfter mit Shinkansen? Dann am besten in der Nähe der Tokyo Station.
  • Sind längere Fahrten egal, kann man günstig am Stadtrand oder in der Umgebung buchen.
  • Es gibt ebenfalls Wohnungen als Unterkunft zu buchen.
    Diese sind, glaube ich, aber eher für längere Aufenthalte oder größere Gruppen interessant.
  • Welche Ausstattungen sind mir wichtig? Kitchenette, Restaurant, Spa oder anderes.
  • Die Zimmer sind in der Regel recht klein. Oft gibt es bei der Beschreibung m² Angaben.
  • Badewannen sind in der Regel kürzer und fast überall gibt es Dusch-Toiletten in den Zimmern.
  • Toilettenpapier ist im Normalfall ein- bis zweilagig. Mein Tipp: Von zu Hause mitnehmen.
  • Immer mehrere Hotel Suchmaschinen vergleichen und auf der Hotelseite selbst schauen.
  • Manchmal gibt es spezielle Angebote, wenn man den Kundenservice fragt.
  • Die meisten Hotels bieten Amenities wie Kämme, Waschlappen, Rasierer und anderes an.
    Früher wurde es jeden Tag bei der Zimmerreinigung aufgefüllt.
    Letztes Mal gab es ein Set am Zimmer und bei Bedarf gab es bei der Rezeption ein Regal zur Selbstbedienung. 
  • Wenn möglich sollte man einmal die Eco Tarife probieren.
    Hier wird nicht jeden Tag gereinigt, Handtücher oder Amenities kann man jederzeit bekommen.
    Einerseits schont man damit die Umwelt und günstiger ist es ebenfalls. Win-Win.
  • Lokale und Internationale Ketten bieten Treueprogramme an, welche für Vielreisende interessante Bonus enthalten können.

Webseiten:
Tripadvisor - Für Hotelberichte / Hotel- & Flugsuche
Swoodo - Hotelsuche
Hometogo - Beispielseite für buchbare Wohnungen
MYSTAYS Kanda - Hotelseite
MYSTAYS Gruppe - Hotelgruppe


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Freitag, 23. Dezember 2022

Serie Japan Reisen - Womit reisen?

    

Serie Japan Reise
Teil 1 - Planung 

Kapitel 4: Womit reisen?
In diesem Teil möchte ich kurz darauf eingehen, worauf ich bei der Flugbuchung achte.

Seit der Öffnung Japans mit 11. Oktober nehmen die Flüge langsam wieder zu.
Bei der Auswahl der Fluglinie, Strecke und Klasse kommt es ebenfalls auf die jeweilige Präferenz an. Man kann günstig, billig, schnell, komfortabel oder auf viele andere Wege reisen.
Bei meiner Suche achte ich darauf, dass ich nach Möglichkeit Meilen sammeln und möglichst viel Gepäck mitnehmen kann.
Das mit dem Meilen sammeln in verschiedenen Programmen wäre zu viel um es hier genau zu erklären. Bei Interesse kann ich dazu gerne einen Beitrag erstellen.
Was das Gepäck angeht, muss man sich bei der Airline erkundigen, bzw. bieten manche Suchseiten an, nach Hand- und Aufgabegepäck zu filtern.
Beispiel:
Mit Emirates kommt man oft am billigsten von den Staralliance Fluglinien nach Tokyo, hat dafür aber nur 20 bis 35kg als Gepäck frei. Ich habe widersprüchliche Informationen, ob darin das Handgepäck bereits inkludiert oder nur das aufzugebende Gepäck gemeint ist.
Für ein wenig mehr hat man bei Swiss hingegen bereits zwei Koffer mit jeweils 23kg und 8kg Handgepäck frei.

 1)2)

1) Quelle: Emirates / 2) Quelle: Austrian Gepäckrechner

Da vermutlich viele von euch einiges an Souveniers mitnehmen wollen, sollte man sich bei den verfügbaren Flügen immer die Gepäckbestimmungen ansehen.
 
Leider gibt es derzeit keine direkten Flüge von Österreich aus. Dies ändert sich aber hoffentlich mit der Öffnung bald wieder.
Damals habe ich ein- oder zweimal den Direktflug der Austrian in der Economy Klasse genutzt und war sehr zufrieden mit dem Flugzeug und dem Service.
Bei den Umsteigeverbindungen sollte man genügend Zeit einplanen, um den Anschlussflug nicht zu verpassen.
Wichtig dabei zu erwähnen: Das Boarding beginnt einige Zeit vor Abflug. Man sollte am besten die Wege so einplanen, dass man 10-20 Minuten vor Abflug den Transfer geschafft hat.
Eine Stunde könnte bei kleinen Flughäfen gerade noch gehen, aber am besten wären mind. 2 Stunden. Da muss man sich nicht hetzen und kann bei Bedarf noch kleine Besorgungen erledigen oder den Flughafen genießen.
Am besten immer zusammen über die Airline buchen, da es hier bei einem verpassten Flug wegen Verspätung eine Umbuchung zu bekommen. Sofern man die Flüge einzeln oder über ein Reisebüro gebucht hat, sind die Wege dazu oft sehr umständlich, da man über das Reisebüro verhandeln muss und bei separat gebuchten Flügen oft diskutiert wird.
 
Ob man einen schnellen Flug oder einen langsamen nimmt kommt vermutlich auf die gewählte Klasse an. Solange es inklusive des Zwischenaufenthaltes nicht länger als 24 Stunden dauert wäre es für mich in Ordnung.
Der längste Flug bislang waren allerdings nur knapp 16,5 Stunden mit der Swiss über Zürich.
 
Was die Klasse betrifft habe ich bislang nur die Economy und Premium Economy getestet. Die leicht teurere Premium Economy zahlt sich vor allem für stärkere Personen, wie mich, aus und für alle, welche etwas mehr Platz und Komfort haben wollen.
Meist war die Premium Eco ein einem getrennten Bereich. Bei der Swiss ist sie allerdings im Bereich der Economy eingebunden. Dadurch kam es mir etwas lauter vor, als bei anderen Airlines.
Für welche Klasse man sich entscheiden sollte, kann man nur für sich selbst beantworten.
  • Economy ist billig, aber meist für längere Strecken unbequem.
  • Premium Economy ist oft etwas teurer, kann aber in Einzelfällen sogar günstiger als Economy sein. Dafür gibt es etwas mehr Komfort und besseres Service.
  • Business ist schon einiges besser, aber kostet meist das doppelte oder mehr. Nur in wenigen Einzelfällen habe ich sie günstiger als Premium Economy gesehen.
  • First Class ist, wie der Name sagt die beste Klasse mit gehobenerem Service. Allerdings zu einem entsprechenden Preis.
Nächstes Jahr werde ich meine gesammelten Meilen nutzen und das erste Mal Business fliegen. Danach werde ich darüber berichten.
Für Informationen bezüglich Business und First Class Flügen kann ich euch den YouTube-Kanal YourTravel.TV empfehlen. Hier wird über verschiedene Airlines und Strecken berichtet. In letzter Zeit habe ich dort einige Videos zu Economy Flügen gesehen. 
Ein weiterer Tipp ist Seatguru. Etwas mehr dazu bei der Flugsuche.

Sobald man sich Gedanken über die verschiedenen Faktoren gemacht hat, kann man mit der Suche beginnen.
Meine Empfehlung ist, zuerst Faktoren wie Klasse, Budget und Reisezeit einzugrenzen, dann die Suchmaschinen nutzen und zu den angeführten Flügen Berichte im Internet zu prüfen.
Suchmaschinen gibt es unzählige im Internet. Dabei sollte man immer mindestens zwei Seiten vergleichen.
Als Beispiel folgend die Suchergebnisse für eine Person, Economy, Wien-Tokyo-Wien, vom 18. - 26.03.2023. Seiten: Google und Swoodo Flüge.
Dabei sieht man, dass bereits bei diesen Seiten unterschiedliche Preise gibt und teilweise Flüge* nicht angezeigt werden.
1) 2)
1) Quelle: Google Flüge / 2) Quelle: Swoodo Flugsuche
* = Google LOT, Asiana, 879 €, wird nicht in Swoodo angezeigt

Bei der Sucheingabe sollte man die Region eingeben, da man so alle Flüge sieht.
Zum Beispiel gibt es in Tokyo zwei Flughäfen. Narita (NRT) und Haneda (HND).
Man kann bei bevorzugten Flughäfen direkt suchen, allerdings würde ich zumindest einmal nach der Region suchen. Vielleicht gibt es preislich Unterschiede, bei denen man dann doch den anderen als Ziel wählt.
Sobald man ein paar interessante Flüge gefunden hat, kann man sich auf SeatGuru Informationen zu den Sitzen einholen.
Dort werden schlechte, gute Sitze und die vorhandene Ausstattung beschrieben. Oft gibt es Bilder von Reisenden, welche einen guten Eindruck vermitteln.

Quelle: SeatGuru
Beispiel: Swiss LX160 / Boeing 777-300ER (77W)
Allerdings noch ohne Premium Eco. Gibt es erst seit kurzem.

Auf den Seiten gibt es meist verschiedene Angebote von Buchungsseiten. Hier sollte man auf die Seriosität und Berichte von anderen NutzerInnen achten. Bei manchen ist es schwierig Kontakt herzustellen oder es gibt Nebengebühren, welche erst auf der jeweiligen Buchungsseite aufscheinen.
Daher empfehle ich, nur bereits bekannte Seiten zu verwenden oder am besten kurz auf die Seite der Fluglinie nach dem Flug zu suchen.
Für meine Suchen verwende ich Google Flüge und Swoodo. Google zeigt meist mehr Flüge und bei Swoodo sind die Filter gut. Dort kann man, im Gegensatz zu Google, unter anderem nach den Gepäckstücken filtern. Wenn man dort die Zahlungsart eingibt, werden beim Preis gleich die Gebühren oder Rabatte einberechnet.
Wenn der Preis nicht zu hoch ist, buche ich meist direkt über dort. Dann ist es leichter bei Änderungen oder Fragen eine Antwort zu bekommen.
Wie in einem vorigen Kapitel erwähnt, sollte man bei den verschiedenen Angeboten immer die beinhalteten Leistungen und Stornierungsbedingungen, sowie ev. Nebenkosten beachten.

Zusammenfassung:
  • Welche Sachen sind mir bei einer längeren Reise wichtig?
  • Das Freigepäck bei der Suche beachten.
  • Genügend Zeit bei Transferflügen einplanen.
  • Eine Stunde ist sehr knapp. Besser mind. zwei Stunden einplanen.
  • Vielleicht mehr Zeit einplanen, damit man den Flughafen genießen, Geschäfte, Service und Gastronomie nutzen kann.
  • Informationen zu den Buchungsklassen einholen:
    Economy, Premium Economy, Business oder First Class
  • Mindestens zwei Suchmaschinen vergleichen, damit man alle Flüge und Preise sieht.
  • Nicht alle Seiten haben einen Gepäckfilter.
  • Der Preis kann sich im Minutentakt ändern. Daher immer wieder einmal die Suche aktualisieren.
  • Informationen zum verwendeten Flugzeug und den Sitzen einholen.
  • Bei günstigen Angeboten von Buchungsseiten auf Seriosität und Bewertungen achten.
  • Meine Empfehlung: Direkt bei der Fluglinie buchen.
  • Flugberichte oder Flugvideos ansehen um einen guten Eindruck zu bekommen.
  • Da Stornierungen oder Änderungen oft teuer sind, in Ruhe überlegen, dann buchen. Bei der Eingabe mehrfach kontrollieren.
  • Nicht auf Auto-Eingabe verlassen. Besser selbst eingeben.

Webseiten:
Emirates - Informationen zum Gepäck
Austrian - Gepäckkalkulator
Mybaggage - Informationen zu Gepäcksgrenzen verschiedener Fluglinien**
SendmyBagInformationen zu Gepäcksgrenzen verschiedener Fluglinien**
YourTravel.TV - YouTube Flugberichte
YourTravel.TV - Homepage mit Flug-, Reiseberichten und anderen nützlichen Informationen
Google Flüge - Flugsuchmaschine von Google
Swoodo - Flugsuchmaschine
SeatGuru - Informationen zu Flugzeugen, Sitzplänen und Ausstattung
** = Nur grobe Information. Bei bestimmten Destinationen mehr erlaubt. Als erste Vergleichsbasis in Ordnung. Immer mit der Fluglinien Homepage abgleichen. 

Rechtlicher Hinweis:
Alle von mir genannten Informationen und Empfehlungen sind persönliche Erfahrungen und recherchierte Informationen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Da sich verschiedene Themen immer wieder ändern, derzeit vor allem durch Corona, und ich kein Experte bin, kann ich keine Gewährleistung auf Aktualität und Vollständigkeit geben.
Betreffend Werbung: Ich erhalte keine Bezahlung oder Vergütung von einer Firma / Gruppe / Organisation oder Privatperson. Genannte Produkte und Dienstleistungen wurden privat bezahlt oder dienen als Beispiele zu Informationszwecken.
Sollte ich jemals für einen Beitrag bezahlt werden, werde ich den Beitrag entsprechend markieren und darüber informieren. 

Mittwoch, 21. Dezember 2022

Serie Japan Reise - Wann reisen?

   

Serie Japan Reise
Teil 1 - Planung 

Kapitel 3: Wann reisen?
In diesem Teil möchte ich kurz darauf eingehen, worauf man beim Reisezeitraum achten sollte.

Eine der ersten Fragen die sich stellt ist, wann man den reisen soll.
Hier kommt es ganz auf die jeweiligen Präferenzen an.
Vielen ist besonders das Klima / Wetter wichtig. Persönlich kann ich hier den Oktober sehr empfehlen, da ich bei meinen meist zweiwöchigen Reisen immer um die 20°, blauen Himmel und maximal einen Regentag hatte. Im Sommer sollte man sich auf sehr heiße Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit einstellen. Regenzeit in Tokyo ist von Ende Juni bis Mitte Juli und die heißeren Temperaturen von Juni bis September, wobei es im Augst am heißesten sein soll. Diesen Zeitraum habe ich bislang gemieden.
Für eine grobe Übersicht und Information hier die Klimatabelle von Japan 2022. Genauere Daten zum aktuellen Wetter habe ich mir unter Wetter.de Klima Tokio eingeholt.

Quelle: Wetter.de

Weitere Fragen sind, wann man Urlaub bekommt, wann die Ferien sind und welche Veranstaltungen man besuchen will.
Bezüglich der Veranstaltungen kann ich zwei Seiten sehr empfehlen.
Bei Tokyo Meetup findet man verschiedene Interessensgruppen, welche eigene Termine posten. Bei diesen Terminen sind neue Personen gerne gesehen.

Quelle: Tokyo Meetup


Für Events empfehle ich Tokyo Cheapo. Hier findet man viele Events mit unterschiedlichen Themen und kann diese vielfältig filtern, um schnell interessante Veranstaltungen.


Wenn man bekanntere Sehenswürdigkeiten oder Touristen-Hotspots besuchen möchte, sollte man sich vorab informieren, wie die Auslastungen zu bestimmten Zeiten sind.
Oft gibt es im Internet alternative Orte, welche ähnliches bieten, aber noch nicht so überlaufen sind. Als Beispiel hier das Video von HarbLife über 6 Alternativen:


Unter dem Jahr gibt es eine Vielzahl an Matsuris und speziellen Festen. Eine Übersicht hierzu findet man zum Beispiel auf Japan-Talk.

Was man nicht außer Acht lassen sollte, sind die Ferienzeiten in China und Japan, da vor allem die Golden Week. Zu diesen Zeitpunkten muss man mit großen Menschenmengen rechnen. Ein Großteil der Besucher kommt aus China, weshalb man besonders diese Ferienzeiten im Auge haben sollte.
Ich würde diesen Zeitraum eher meiden, da bereits ohne diesen Zustrom viele Menschen in Tokyo unterwegs sind.


Zusammenfassung:
  • Wie ist das Wetter / Klima vor Ort?
  • Sommerzeit / Regenzeit eher meiden. Persönliche Empfehlung.
  • Welche Events möchte ich besuchen, bzw. finden in möglichen Zeiträumen statt.
  • Wann sind die Sehenswürdigkeiten am wenigsten besucht?
  • Gibt es mögliche Alternativen, wenn diese fast immer überlaufen sind?
  • Welche Feste finden im möglichen Zeitraum statt?
  • Wann sind die Hauptreisezeiten / Ferien in Asien?

Webseiten:
Wetter.de - Wetter / Klima in Tokyo
Tokyo Meetup - Gruppen und Veranstaltungen in Tokyo
Tokyo Cheapo - Events in Japan
HarbLife - YouTube Berichte
TokyoLens - YouTube Berichte
Japan-Talk - Übersicht Feste / Matsuri in Japan


Rechtlicher Hinweis:
Alle von mir genannten Informationen und Empfehlungen sind persönliche Erfahrungen und recherchierte Informationen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Da sich verschiedene Themen immer wieder ändern, derzeit vor allem durch Corona, und ich kein Experte bin, kann ich keine Gewährleistung auf Aktualität und Vollständigkeit geben.
Betreffend Werbung: Ich erhalte keine Bezahlung oder Vergütung von einer Firma / Gruppe / Organisation oder Privatperson. Genannte Produkte und Dienstleistungen wurden privat bezahlt oder dienen als Beispiele zu Informationszwecken.
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